24.11.2006
Herausgeber: netzeitung.de
Dass Betrüger immer wieder Passwörter und Kontodaten von Online-Banking-Kunden ausspionieren, ist allgemein bekannt. Trotzdem haben einige Banken weiterhin unsichere Websites.
Verschiedene Online-Banking-Seiten in Deutschland haben deutliche Schwächen in punkto Sicherheit. Zu diesem Ergebnis kam das Technikportal «tecChannel» aus München bei einem Test der Angebote von elf großen Banken.
So setzten einige Banken auf ihren Webseiten zwingend die so genannte JavaScript-Technologie voraus. Dadurch würden sich jedoch potenzielle Sicherheitslücken für Betrüger öffnen. Außerdem fehlten teilweise auf der Login-Seite Sicherheitshinweise zum Beispiel auf Phishing-Angriffe, bei denen Betrüger per E-Mail versuchen, Geheimnummern und Passwörter abzufragen.
Virtuelle Tastatur erhöht SicherheitBesonders gut kamen bei dem Test die Netbank und die Sparda-Banken sowie die Sparkassen weg. Vor allem die Portale der Sparkassen seien von der Umsetzung her sehr fortschrittlich. Zudem werde das Thema Sicherheit auf diesen Websites anschaulich erklärt.
Sowohl die Netbank als auch die Sparda-Banken bieten eine virtuelle Tastatur für den Login an, die per Computermaus bedient wird. Das verhindere Angriffe so genannter «Keylogger», die sich unbemerkt auf dem Rechner einnisten und durch die Aufzeichnung sämtlicher Tastatureingaben Kontodaten, Benutzernamen oder Passwörter ausspionieren. (nz)