20. Nov 2006 11:04
Goldene Ringe, die durch die virtuelle Welt von Second Life flogen, waren keine originelle Idee der Betreiber-Firma: Externe Angreifer steckten dahinter.
Eine halbe Stunde lang musste die Spiele-Firma die Zugänge aller Spieler sperren, um den Wurm isolieren und zerstören zu können. Der Schädling habe es nicht nur auf die Datenbank abgesehen gehabt, sondern sei auch noch als goldener Ring sichtbar durch die virtuelle Welt von «Second Life» geflogen.Dadurch, dass die Spieler mit ihren Figuren bereitwillig mit den fliegenden goldenen Ringen spielten, habe sich der Wurm noch schneller vermehrt.
Second Life ist ein Online-Spiel, in dem Nutzer mit selbst gestalteten Figuren - so genannten Avataren - durch die virtuelle Welt läuft. Er kann Häuser bauen, arbeiten, in die Disco gehen und virtuellen Sex haben - also alles, was auch im richtigen Leben möglich ist. (nz)