Den Hackern war es laut CCC gelungen, sowohl die Software zu manipulieren als auch über ausgestrahlte Signale der Geräte die Entscheidungen einzelner Wähler mitzuverfolgen. Der an der Aktion beteiligte CCC hatte daraufhin eine Rücknahme der Zulassungen gefordert.Richter sagte der AP, die gehackten Geräte seien wohl nicht identische mit den in Deutschland verwendeten. Die genauen Unterschiede seien aber auch ihm nicht bekannt. Der PTB-Experte beklagte, dass es mangelnde Kooperationsbereitschaft sowohl auf Seiten des Herstellers als auch beim Computerclub gebe.
Hersteller Nedap sowie die für den Vertrieb der Nedap-Geräte in Deutschland verantwortliche Firma HSG Wahlsysteme haben die Vorwürfe der Hacker zurückgewiesen. (nz)