07.11.2006
Herausgeber: netzeitung.de
Kreditkarten
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Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Die US-Bundespolizei ist einer internationalen Phishing-Bande auf die Schliche gekommen. Die Mitglieder hatten im Internet Identitäten erschlichen und verkauft.
Der US-Bundespolizei FBI ist nach eigenen Angaben ein Schlag gegen international arbeitende Banden gelungen. Die Täter hätten mit Sozialversicherungsnummern gehandelt und gestohlene Kreditkartendaten verkauft, sowie persönliche Informationen und Zugangsdaten mit Phishing-Tricks erschlichen.
Im Rahmen der Operation «Cardkeeper» seien mehr als ein Dutzend Tatverdächtige in den USA und Polen festgenommen werden, berichtet die Zeitung «Washington Post». Wie das FBI den Tätern auf die Schliche gekommen ist, wurde nicht bekannt. Andere Täter sollten nicht gewarnt werden, hieß es.
Sozialversicherungsnummern im NetzTeilweise stammen die gestohlenen Kreditkartendaten laut Zeitung aus Kopiergeräten, an denen mit dem Plastikgeld bezahlt wurde. Sozialversicherungsnummern und andere persönliche Daten seien von den Verdächtigen über Online-Foren verkauft worden.
Laut «Washington Post» wurden ein 27-Jähriger und ein 24-jähriger Mann aus Ohio und eine 29-jährige Frau aus Georgia festgenommen. Außerdem seien Durchsuchungen in mehreren US-Bundesstaaten durchgeführt worden. In Zusammenarbeit mit den US-Behörden seien auch elf Verdächtige in Polen festgenommen worden.
2004 hatten das FBI und der Geheimdienst Secret Service zwei Verbrecherringe zerschlagen, die Kreditkarteninformationen von knapp zwei Millionen Karteninhabern vertrieben hatten. (Golem.de/nz)