Wie die «New York Times» am Freitag berichtet, soll der 44-Jährige Kumar seine Gefängnisstrafe am 27. Februar antreten. Kumar hatte sich nach Angaben der Zeitung im April des Wertpapierbetrugs, der Verschwörung und der Vorlage von Falschunterlagen bei der Wertpapier- und Börsenbehörde SEC schuldig bekannt. Er hatte zudem versucht, mögliche Zeugen zu bestechen und FBI-Beamte angelogen.«Dieses gewissenlose Verhalten hat dieses Gericht schockiert, so wie es jeden anständigen Menschen schockieren würde», sagte Richter Glasser bei der Urteilsverkündung.
Die Staatsanwaltschaft hatte Kumar und anderen Beschuldigten vorgeworfen, die Quartalsergebnisse des Unternehmens von 1999 bis 2000 künstlich in die Höhe getrieben zu haben, indem Software-Kontrakte rückdatiert wurden. Damit sollte es so aussehen, als seien die Lizenzvereinbarungen während des Quartals unterzeichnet worden. (nz)