Thomas berichtet außerdem, dass er und sein Büro gerade wegen Fahrlässigkeit gegen das britische Postamt und die Bank-Unternehmen HSBC, NatWest und die Royal Bank of Scotland ermitteln. Die Unternehmen müssen mit hohen Strafen rechnen, sollten sie der fahrlässigen Veruntreuung sensibler Daten ihre Kunden überführt werden. «Das alles sind nicht nur Verstöße gegen die Privatsphäre. Es besteht außerdem die Gefahr, dass falsche Informationen gespeichert werden, Fehler entstehen, oder Informationen unzulässigerweise zu lange aufbewahrt werden», sagte Thomas und führte als Beispiel an, dass ein Mann einen Job nicht bekommen hat, weil er laut gespeicherter Daten als pädophil galt.
Eine Schul-Mitarbeiterin hatte Äußerungen der Tochter des Mannes fehlinterpretiert und der Schulleitung gemeldet. Obwohl der Fall sofort wieder geschlossen wurde, galt der Mann fünf Jahre später immer noch als möglicher Sexualtäter. (nz)