30.10.2006
Herausgeber: netzeitung.de
Direktzurkanzlerin.de
Foto: Screenshot nz
Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Per Mail gehen täglich Fragen an die Kanzlerin auf der Internet-Plattform «direktzurkanzlerin.de» ein. Nun kommen Merkels Antworten.
«Direkt zur Kanzlerin» ist eine von Studenten initiierte Internet-Plattform, über die ausgewählte Bürgerwünsche, - probleme und anregungen von der Bundeskanzlerin beantwortet werden. Seit Montagmittag sind die Antworten direkt aus dem Kanzleramt erstmals zu lesen.
Angela Merkel nimmt Stellung zu drei Fragen, die in einem zweistufigen Verfahren über einen Zufallsgenerator und ein Kontrollgremium ausgewählt wurden. Oder eher: Das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung nimmt Stellung. «Die Bundeskanzlerin bittet uns, Ihnen zu antworten», heißt es.
Seit Juni 2006 wendet sich Angela Merkel einmal pro Woche mit einer Videobotschaft in Form eines Podcasts an die Bundesbürger des Landes. Unter dem Motto «Die Kanzlerin direkt» erläutert sie ihre Politik und spricht über aktuelle Themen.
Die von Studenten darauf entwickelte Bürger-Antwort heißt folgerichtig «direktzurkanzlerin.de». Jeder Bürger soll damit die Möglichkeit erhalten, sich mit seinen Fragen, Sorgen und Anregungen unmittelbar an die Kanzlerin zu wenden.
Direkte Demokratie übers InternetGegründet wurde das Forum von Studenten verschiedenster Fachrichtungen im September 2006. Ihr Ziel: Regierung und Bürger einander näher zu bringen. Zu zehn politischen Fachgebieten soll jeder Nutzer Beiträge in Schrift-, Audio- oder Videoform verfassen.
Von diesen wird montags bis freitags zufällig einer je Kategorie ausgewählt und wenn er sich als seriös erweist online gestellt. Per Abstimmung werden wöchentlich die Top 10 erstellt.(Golem.de)