Auch Time-Warner-Chef Richard Parsons hatte zuvor in einem Interview mit dem «Guardian» angekündigt, sich gegen Copyright- Verletzungen bei Youtube zur Wehr setzen zu wollen. Es sei unklar, ob die Konzerne tatsächlich vor Gericht gehen, oder vor allem Druck in Verhandlungen mit Youtube ausüben wollen, schrieb das «Wall Street Journal».Die Musikfirmen Universal Music, Sony BMG und Warner Music sowie die Fernsehsender CBS und NBC haben bereits Vereinbarungen mit Youtube geschlossen. Die Website arbeitet an einem System, das geschütztes Material automatisch erkennen und die Rechteinhaber mit der Beteiligung an Werbeeinnahmen entlohnen soll. Youtube ist angesichts der hohen Popularität mit 100 Millionen Videoabrufen pro Tag als Werbekanal höchst interessant für die Medienbranche.
Der führende Internet-Suchmaschinenbetreiber Google hatte vor einigen Tagen den Kauf von YouTube für 1,65 Milliarden Dollar in Aktien angekündigt. Branchenbeobachter warnten sofort vor den Urheberrechtsproblemen bei der Video-Website. (nz)