netzeitung.deGoogle sucht Quellcodes

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Screenshot der Google Code Search (Foto: Screenshot nz<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Screenshot der Google Code Search
Foto: Screenshot nz
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Ob die neue „Google Code Search“ Programmierer glücklich oder unglücklich macht, wird sich zeigen. Denn damit lassen sich Quellcodes nicht nur anzeigen, sondern auch kopieren.

Suchmaschinenbetreiber Google hat eine neue Suchfunktion speziell für die Quellcodes von Computerprogrammen entwickelt. Die Google-Entwicklungsabteilung Google Labs stellten die Suche am Donnerstag online.
Mit der Google Code Search lässt sich gezielt nach Quelltexten in bestimmten Sprachen und unter bestimmten Lizenzen suchen. Auch die Suche mit regulären Ausdrücken (Regular Expressions) ist möglich. Noch läuft die Code-Suche im Rahmen der Google Labs, wird also erprobt.

Design kopieren
Unter dem Quelltext oder auch Quellcode versteht man den für Menschen lesbaren, in einer Programmiersprache geschriebenen Text eines Computerprogrammes.

Google selbst bezieht sämtliche Quelltexte in die Suche ein, die die Suchmaschine im Web öffentlich zugänglich findet. Dabei gibt Googles Code-Suche nicht nur an, unter welcher Lizenz ein gefundener Code steht, sondern auch in welcher Sprache er geschrieben ist.

Suche einschränken
Die Suche lässt sich anhand dieser Parameter auch einschränken. Dabei unterstützt Google zahlreiche Sprachen und ist nicht auf reine Programmiersprachen beschränkt. Dazu gehört ein breites Feld von Sprachen wie beispielsweise ASP, Java, Javascript, PHP, Smalltalk, SQL, Troff und Yacc. Die Such-Ergebnisse können dann in eine Software oder Webseite integriert werden.

Seit Mittwoch ist außerdem Google Groups in einer neuen Betaversion verfügbar. Gruppenmitgliedern können künftig zur individuellen Anpassung ihrer Seiten Funktionen aus dem Web-Baukasten Google Page Creator nutzen. (nz / Golem.de)