netzeitung.deGoogle bringt neuen Eingabe-Prototyp

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Google der Zukunft? 'Searchmash' (Foto: searchmash.com<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Google der Zukunft? 'Searchmash'
Foto: searchmash.com
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Bei «Searchmash» setzt Google stark auf Ajax. Die Zukunftstechnik beschleunigt den Seitenaufbau und macht Websites flexibler.

Google hat «Searchmash» vorgestellt, ein neue Eingabe-Maske für die Suchmaschine. Das Besondere: «Searchmash» setzt stark auf die kommende Web-Technologie Ajax.

Ajax erlaubt es, einzelne Teile einer Website zu aktualisieren, ohne die komplette Seite neu laden zu müssen. Damit beschleunigt es stark die Anzeige von Inhalten. Da Websites so außerdem flexibel auf User-Eingaben reagieren können, ergibt sich ein Bedienungskomfort, der bisher nur bei Programmen erreicht wurde, die auf dem eigenen Computer installiert sind.

Bei Googles neuer Anwendung werden durch Ajax zum Beispiel Funktionen wie «im Cache», «ähnliche Seiten» oder «weitere Ergebnisse» angezeigt, die im konventionellen Google unter den Suchergebnissen zu finden sind. Bei «Searchmash» sind sie hinter den Ergebnissen verborgen und erscheinen erst, wenn der Nutzer einen grün eingefärbten Link anklickt.

Ergebnisse auf Seite verschiebbar
Mit dem Kontextmenü, das sich hinter den grünen Links verbirgt, lässt sich auch bestimmen, ob die Seite in einem neuen oder im bestehenden Fenster geöffnet wird. Ferner springt der Cursor bei der Texteingabe automatisch in das Suchfeld von «Searchmash».

Zu den weiteren Neuerungen, die «Searchmash» von Googles herkömmlicher Seite unterscheiden, gehört die Anzeige passender Bilder zur Recherche direkt auf der ersten Ergebnisseite. Außerdem kann mit dem Link «more web pages», der unter den Suchergebnissen eingeblendet wird, die Liste der Treffer erhöht werden, ohne das die Seite komplett neu geladen werden muss.

Per «Drag and Drop» lassen sich die Ergebnisse zudem auf der Seite verschieben und neu gruppieren. Einen Quantensprung für Suchmaschinen bedeutet «Searchmash» daher wohl nicht. Eher ist die Eingabe als ein Demonstrationsprojekt zu betrachten, mit dem Google zusammen mit den Anwendern neue Wege für die Interface- und Funktionsentwicklung erproben will. (nz/ Golem.de)