28.09.2006
Herausgeber: netzeitung.de
Vorbild: Angela Merkels Podcast inspirierte die macher von 'Direkt zur Kanzlerin'
Foto: bundeskanzlerin.de
Quelle: NZ Netzeitung GmbH
«Direkt zur Kanzlerin» ist der Name einer von Studenten initiierten Internet-Plattform. User dürfen Beiträge verfassen - die besten werden an die Kanzlerin geschickt.
«Direkt zur Kanzlerin» sollen Bürgerwünsche, - probleme und anregungen ihren Weg finden zumindest, wenn es nach dem Willen der Macher einer gleichnamigen Internet-Plattform geht.
Die Organisatoren, nach eigenen Angaben Studenten und Absolventen der unterschiedlichsten Fachbereiche an mehreren deutschen Hochschulen, sehen ihr Angebot als Reaktion auf den Video-Podcast, den Angela Merkel seit einigen Monaten produzieren lässt, um sich mit ihm direkt an die Bürger zu wenden.
So ähnlich soll www.direktzurkanzlerin.de auch funktionieren nur in die andere Richtung: Zu zehn politischen Fachgebieten soll jeder User Beiträge in Schrift-, Audio- oder Videoform verfassen können. Von diesen wird montags bis freitags zufällig einer je Kategorie ausgewählt und wenn er sich als seriös erweist online gestellt.
Nachdem am Samstag die User unter den fünf Beiträgen pro Rubrik per Abstimmung den beliebtesten ausgewählt haben, sollen die zehn Sieger am Sonntag der Kanzlerin zugesandt werden ein Verfahren, das die Macher auf den Namen «Communination» getauft haben.
Von der Beschränkung auf eine relativ überschaubare Menge erhofft man sich, dass Merkel und ihr Stab die Beiträge auch zur Kenntnis nehmen. Freigeschaltet werden soll die Site am 3. Oktober, zum Tag der Deutschen Einheit. (nz)