26.09.2006
Herausgeber: netzeitung.de
Simuliertes Lawinen-Unglück
Foto: picture-alliance / dpa
Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Die Berge sind nicht nur ein schöner Platz zum Sport, sie sind auch gefährlich. Glücklich kann sich schätzen, wer sein Handy auch im Urlaub dabei hat.
Das Handy wird beim Bergsport immer häufiger zum lebensrettenden Instrument. Das berichtete der österreichische Fernsehsender ORF am Dienstag online.
Vom November des Vorjahres bis zu diesem Sommer habe es laut der Alpinpolizei 6000 Unfälle gegeben. In 40 Prozent der Fälle seien die Retter per Mobiltelefon verständigt worden. «Das Handy ist ein wesentlicher Bestandteil der Notfallausrüstung am Berg», sagte Peter Veider von der Bergrettung dem Sender.
Funkschatten ein ProblemAllerdings kann es in den Bergen immer wieder zu so genannten «Funkschatten» kommen. Der Empfang werde aber meist in Richtung Gipfel wieder besser, erklärte Ingo Kroath vom Kuratorium für alpine Sicherheit in Innsbruck.
Mit dem europaweit gültigen Euro-Notruf kann man auch ohne SIM-Karte Hilfe verständigen, berichtet das ORF. Schalte man das Handy aus und gebe statt PIN die Notruf-Nummer ein, werde automatisch das beste Netz gesucht. Das gilt auch für deutsche Urlauber, die über Roaming das österreichische Mobilfunk-Netz nutzen. (nz)