21.09.2006
Herausgeber: netzeitung.de
Anwender testet Windows Vista
Foto: picture-alliance/ dpa
Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Noch ist Windows' neues Betriebssystem Vista nicht auf dem Markt, doch es gibt bereits Ärger. Die Software-Hersteller Adobe und Symantec fühlen sich in ihren Rechten verletzt.
Software-Hersteller Adobe Systems hat bei der Europäischen Kommission Beschwerde gegen das neue Windows-Betriebssystem Vista eingelegt. Das berichtete der amerikanische «Wall Street Journal» am Donnerstag online.
Nach Ansicht von Adobe sollte es Microsoft untersagt werden, ein Programm zum Lesen und Erstellen elektronischer Dokumente in Vista zu integrieren. Die Europäische Kommission hatte bereits zuvor Bedenken angemeldet, dass Microsoft mit Vista europäisches Wettbewerbsrecht verletzen könnte.
Microsoft-PR entgegenwirkenAuch die Antiviren-Software-Hersteller Symantec planen laut «New York Times» eine Reise nach Brüssel, um Journalisten über verschiedene Vista-Sicherheitsanwendungen zu informieren, die ihrer Meinung nach wettbewerbswidrig sein könnten.
Damit wolle das Unternehmen der Öffentlichkeitsarbeit von Microsoft entgegenwirken, sagte Symantec-Sprecher der «New York Times».
Auch EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes hatte Microsoft vorgeworfen eine Kampagne zu betreiben. Sie sah das Ansehen der EU-Kommission gefährdet, da Microsoft behauptet hatte, die Kommission würde den Vista-Start verzögern und die Sicherheit des Systems gefährden. (nz)