Die Software soll standardisierte Entscheidungen über Bestrafungen ermöglichen. Sie könne aber auch subtile Unterschiede in verschiedenen Fällen desselben Vergehens erkennen, erläuterte der Programmierer. Er habe bei der Entwicklung des Computer-Programms eng mit dem Gericht zusammengearbeitet. Die Richter müssten nun lediglich Details zu einem Fall eingeben, die Software spucke dann die angemessene Strafe aus.Das Gericht rechtfertigte den Software-Einsatz mit der massiven Korruption in China. Der Machtmissbrauch korrupter Richter soll so eingedämmt werden. Auch eine unzureichende Ausbildung könne durch das Programm ausgeglichen werden, hieß es.