13.09.2006
Herausgeber: netzeitung.de
Apple-Chef Steve Jobs
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Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Die neuen Modelle der iPods kommen in die Läden und damit schneller als der angekündigte Microsoft-Player Zune. Zugleich will Apple ins Fernsehen.
Apple-Chef Steve Jobs hat am Dienstag die neuen Modelle des Multimedia-Players iPod vorgestellt. Sie sollen über größeren Speicherplatz verfügen und günstiger verkauft werden.
Die kleine Variante des Musikspielers, den iPod Nano wird es nicht nur in Silber und Schwarz, sondern auch in Blau, Pink und Grün geben. Sein Display soll 40 Prozent heller als das des Nanos der ersten Generation sein. Auch der neue iPod Video wurde laut Apple-Angaben verbessert. So sei das Display um 60 Prozent heller und damit auch bei schlechten Lichtverhältnissen ablesbar.
Shuffle bleibt ohne DisplayApple hat zusätzlich zum iPod Nano und iPod Video auch noch einen neuen iPod Shuffle vorgestellt. Der Musikspieler kommt ohne Display aus und spielt die Musik nach dem Zufallsprinzip ab.
Keines der Geräte verfügt über Wireless LAN, so dass die Downloads nur über Kabel stattfinden können. Das könnte sich als Nachteil erweisen, wenn voraussichtlich Ende des Jahres der Konkurrenz-Player Zune von Microsoft auf den Markt kommt. Microsoft hatte angekündigt, das kabellose Downloaden zu ermöglichen.
Ungewöhnliche AnkündigungApple-Boss Steve Jobs überraschte das Publikum zusätzlich auf eine für Apple ungewöhnliche Art. Anstatt sich über künftige Produkte in Schweigen zu hüllen, präsentierte Jobs den Prototypen von iTV.
Die iTV-Box soll die Kluft zwischen Computer und Fernseher überwinden. So würden die Video-Signale des Computers auf den Fernseher übertragen. Grund für die ungwöhnliche Offenheit bezüglich einer Produktneuheit, ist der Start des Filmdownload-Service von Apple.
Indem das Unternehmen ankündigt, wie leicht künftig die Verbindung von Computer und Fernseher sei, sollen dien Kunden wohl trotz des kläglichen Download-Angebots bei der Stange gehalten werden. Denn unter iTunes können bislang nur 75 Filme aus den Disney-Studios runtergeladen werden. (nz / Golem.de)