23.08.2006
Herausgeber: netzeitung.de
Fußball, alte Schule: Marco Pantelic (l.) und Arne Friedrich spielen mit Füßen statt Gamepad.
Foto: dpa
Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Fußball-Bundesligist Hertha BSC Berlin hat den Computer-Fußball für sich entdeckt. Für den Verein tritt ein Spieler in einer neuen Fifa-2006-Liga an.
Fußball-Bundesligist Hertha BSC Berlin wendet sich dem E-Sport zu: Mit Spieler Javkhlan Tahery Boeini wird der Verein in der Fußball-E-Sport-Bundesliga antreten, einer von mehreren deutschen elektronischen Ligen, in denen am Computer Fußball gespielt wird.
In der Liga treten 18 Teams gegeneinander an, als Mittel der Auseinandersetzung dient das Spiel «Fifa 2006». Start der Saison ist am kommenden Samstag im Rahmen der Games Convention in Leipzig, die restlichen Spieltage werden im Berliner Sony Center ausgetragen.
In aller Stille hat sich auch in Deutschland eine elektronische Spielszene mit Sponsoren und nennenswerten Preisgeldern etabliert, deren Stars zumindest teilweise von ihren Erfolgen leben können. Auch die Fußball-Liga ist finanziell interessant: Insgesamt werden 50.000 Euro Preisgelder in der Saison ausgeschüttet. Und auch das Fernsehen trägt dem wachsenden Erfolg Rechnung: Das Deutsche Sportfernsehen DSF begleitet alle Spiele der Liga, jeweils dienstags ab 17:30 Uhr. (nz)