18.08.2006
Herausgeber: netzeitung.de
Logo von MySpace
Foto: nz
Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Auch ein Netzwerk von Freunden ist nicht vor Internet-Kriminellen sicher. MySpace-Nutzer verbreiten neben ihren Profilen derzeit auch virtuelle Schädlinge.
Über die Community-Seite MySpace werden Viren und Spionageprogramme verbreitet. Das berichteten amerikanische Medien am Freitag.
So würden die Computer der Besucher bereits beim Aufruf von Profilen und Mitgliederseiten mit Würmern und Viren infiziert. Die Schädlinge sollen in der Lage sein, Nutzerprofile zu ändern, Dateien zu löschen und das Surf-Verhalten der Nutzer nachzuverfolgen. Die schädlichen Programme würden durch jeden Besuch auf einem infizierten Profil weiterverbreitet.
Werbebanner verbergen SpywareBereits vergangene Woche sollen eingeblendete Werbebanner eines Ad-Servers Woche mir Spionage-Programmen belastet gewesen sein. Die Angreifer hätten sich eine Lücke bei der Verarbeitung von WMF-Bild-Dateien zunutze gemacht.
Die Community-Seite wird vor allem von jungen Leuten genutzt. Mehr als eine Million Anwender surfen regelmäßig auf MySpace. (nz)