netzeitung.deFür Windows hat Steve Jobs nur Spott übrig

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Apple-Chef Steve Jobs weist auf Windows-Logo (Foto: AP<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Apple-Chef Steve Jobs weist auf Windows-Logo
Foto: AP
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Apple-Chef Steve Jobst zeigt sich auf der Entwickler-Konferenz in San Francisco kämpferisch. Das neue Betriebssystem Leopard soll Microsoft die Krallen zeigen.

Apple wird das neue Betriebssystem Mac OS X, alias Leopard, im Frühjahr 2007 auf den Markt bringen. Das kündigte Apple-Chef Steve Jobs am Montag (Ortszeit) auf der Apple-Entwickler-Konferenz im kalifornischen San Francisco an.

Als Besonderheit werde das neue System dem Nutzer ein neues Backup-Programm in Form einer virtuellen Zeitreise ermöglichen, warb Jobs: Ältere Datei-Versionen könnten nach Belieben eingesehen und wiederhergestellt werden.
Intel inside Apple
Zudem hat Apple laut Jobs die vor acht Monaten begonnene Umstellung von IBM- auf Intel-Chips abgeschlossen. Die G5-Rechner der Power-Mac-Serie werden künftig unter dem Namen Mac Pro mit Intels Xeon-Chips ausgestattet. Sie sollen damit doppelt so schnell sein wie die Vorgänger-Modelle.

Der Apple-Chef verspottete in seiner Eröffnungsrede mehrfach den Konkurrenten Microsoft. Sein Unternehmen habe in fünf Jahren fünf neue Versionen des Betriebsystems Mac OS veröffentlicht und zusätzlich den Umstieg auf Intel-Prozessoren erreicht. Microsoft scheine dagegen nur Google und Apple zu kopieren - obwohl der Konzern jährlich fünf Milliarden Dollar für Forschung und Entwicklung ausgebe, sagte Jobs.

Microsoft mit Windows-Schwierigkeiten
Microsoft hat dagegen in den zurückliegenden fünf Jahren keine neue Version des eigenen Windows-Betriebssystems auf den Markt gebracht. Vielfach waren die IT-Experten ds Konzerns damit beschäftigt, Sicherheitslücken beim aktuellen Windows XP zu schließen. Weltweit laufen 95 Prozent der PC mit Windows.

Auf der Hacker-Konferenz «Black Hat» hatte Microsoft vergangene Woche den Nachfolger Windows Vista - er soll voraussichtlich Anfang 2007 und damit vor Apples Leopard auf den Markt kommen - in einer Vorab-Version verbreitet. Einer IT-Spezialistin aus Singapur gelang es überraschend schnell, das neue Programm zu knacken. (nz)