Gewaltvideos auf Schüler-Handys sind kriminell
07. Aug 2006 17:33
 |  Jugendliche mit Handy | Foto: dpa |
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Gewalt- und Porno-Videos finden sich vermehrt auf Schüler-Handys. Die Polizei will nun verstärkt Eltern und Lehrer aufklären.
Das Verbreiten von Gewalt- und Porno-Videos über Mobilfunk kann für Schüler ab 14 Jahren strafrechtliche Folgen haben. Darauf hat die Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes am Montag in Stuttgart hingewiesen.
Die Experten äußerten sich besorgt über die wachsende Zahl von Gewaltvideos auf Schüler-Handys. Sie starteten daher eine Aufklärungskampagne mit gezielten Informationen für Eltern und Lehrer.
Keine Kontrolle möglich
Durch die multimedialen Funktionen modernder Mobiltelefone gelangen nach Angaben der Polizei immer häufiger Videoaufzeichnungen von realen Gewalt- und Tötungshandlungen in den Besitz von Minderjährigen. Als besonders Besorgnis erregend werten die Fachleute, dass sich Handy-Videos kaum kontrollieren lassen.
Sie sprachen sich deshalb für klare Regeln über die Nutzung von Mobiltelefonen an Schulen aus. Gegen entsprechende Verstöße solle konsequent vorgegangen werden. (nz)