07.08.2006
Herausgeber: netzeitung.de
Rembrand-Gemälde in Kopenhagen
Foto: dpa
Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Magische Spiegel haben ausgedient. Die Zukunft gehört digitalen Gemälden, die sich der Stimmung ihrer Betrachter entsprechend verändern.
Amerikanische und englische Forscher haben digitale Bilder entwickelt, die sich der Stimmung der Betrachter anpassen. Das berichtete der österreichische Fernsehsender ORF am Freitag.
Mittels einer Software sollen in Gemälde verwandelte Digitalbilder sich nach der individuellen Stimmung ihres Betrachters verändern. Eine Kamera analysiere dabei dessen Gesichtsausdruck und verändert in Echtzeit Farbe, Hintergrund und Pinselführung des Bildes.
So könne ein Bild auf ein wütendes Gesicht mit dunklen Farben und heftigen Pinselstrichen reagieren. Glückliche Menschen bekämen stattdessen dynamischen, ineinander verschwimmende Schattierungen zu sehen. (nz)