netzeitung.deAllianz der Microsoft-Gegner

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Firefox-Logo (Foto: spreadfirefox.com<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Firefox-Logo
Foto: spreadfirefox.com
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Drei Wünsche auf einmal: Wer in Zukunft den «RealPlayer» herunterlädt, kann gleichzeitig den Browser «Mozilla Firefox» und die «Google-Toolbar» installieren.

Google, Firefox und RealNetworks haben eine Vertriebskooperation beschlossen. Das teilte RealNetworks am Mittwoch im kalifornischen Mountain View mit.

Der Suchmaschinen-Anbieter Google verlängerte ein bereits bestehendes Abkommen mit RealNetworks um weitere zwei Jahre. Dabei geht es vor allem um die Verbreitung der «Google Toolbar» und des «Google Desktops». Gleichzeitig kooperieren Mozilla Firefox und RealNetworks erstmalig miteinander.

Beim Herunterladen von RealNetworks-Programmen sollen optional der Internet-Browser Firefox und die «Google Toolbar» angeboten werden. Das Konzept werde zuerst für die Internet-Seiten des «Rhapsody»-Musikdienstes und der «RealArcade Games» umgesetzt.

Druck auf Microsoft
Damit erhöht sich der Druck auf Microsoft und seine Browser- sowie Multimedia-Sofware. Webanalysten zufolge nutzen von insgesamt einer Milliarde Internet-Nutzer immerhin 126 Millionen Firefox. Der Internet-Explorer von Microsoft wird Schätzungen zufolge von 835 Millionen Internet-Surfern verwendet.

RealNetworks konkurriert vor allem mit dem Microsoft-Angebot Media Player. Zuletzt hatte die Europäische Union den weltgrößten Softwarehersteller gezwungen, eine Version seines Betriebssystems Windows ohne das Multimedia-Programm zu veröffentlichen. Die EU-Kommission fürchtet, Microsoft könne sonst seine Marktmacht zu Ungunsten der Konkurrenz weiter ausnutzen. (nz)