Wirtschaft über GEZ-Gebühren für PC erbost
Ab 1. Januar nächsten Jahres sollen nicht nur für Fernseh- und Radiogeräte, sondern auch für internetfähige PC Gebühren fällig werden. Wer allerdings bereits GEZ-Gebühren bezahlt, wird nicht noch einmal zur Kasse gebeten.
Proteste hatte es bereits vor einem entsprechenden Beschluss der Landesregierungen und der Zustimmung der Länderparlamente zu dem neuen Staatsvertrag gegeben. Mit dem Staatsvertrag waren zum 1. April vergangenen Jahres die Rundfunk und Fernsehgebühren erhöht worden. Zugleich wurde festgeschrieben, dass vom 1. Januar 2007 die Gebührenpflicht auch für Internet-PC besteht. Gegen die Regelung hatte Ende März eine «Vereinigung der Rundfunkgebührenzahler» beim Bundesverfassungsgericht Beschwerde eingelegt. (nz)

