Doch zur Mittagszeit war die Seite wegen vorheriger unseriöser Angebote bereits für den normalen Biet-Vorgang gesperrt, wie der Anbieter auf der Seite vermerkt hatte. Eine Ebay-Sprecherin hatte erklärt, dass nur noch mitbieten könne, wer sich explizit dafür akkreditiere. Einige Zeit später lag das Gebot nur noch bei 168.450,01 Euro, aus der Bieterliste war das frühere Gebot verschwunden. Ebay war für eine Erklärung zunächst nicht erreichbar.Der Anbieter habe das Auto vor zehn Jahren bei einem Autohaus erworben, bei dem es Klinsmann abgegeben habe, heißt es in der Erklärung. Damals war der zwischenzeitlich in England spielende Klinsmann noch als Spieler aktiv. Das Auto sei bereits einmal in Deutschland auf Klinsmann zugelassen gewesen, später habe er es nach England überführt und dort mit englischem Kennzeichen gefahren. Da aus diesem Grund beim Kauf nicht mehr die deutschen Papiere verfügbar gewesen seien, «ist mir als letzter und einziger Eigentümer Jürgen Klinsmann bekannt», erklärt der Verkäufer.
Die «Klinsimania» machen sich auch die Internet-Versteigerer zu Nutze: Bei Ebay findet sich inzwischen ein reichhaltiges Angebot an Klinsmann-Devotionalien: Es reicht von «Hanuta»- und «Panini»-Bildchen über Autogramme, Bücher, einen «Playboy» von 1988 mit Klinsmann-Interview, ein Privatfoto, das Klinsmann beim Einzug ins Spielerquartier in Castrop-Rauxel am 13. Juni zeigt bis hin zu zahlreichen angeblichen Original-Klinsmann-Trikots von Bayern München, teilweise mit Klinsmann-Autogramm. Das Gebot des Klinsmann-Käfers hat bisher aber kein Angebot erreicht. Bis kommenden Dienstag kann noch mitgeboten werden. (nz)