Outsell schätzt den Schaden, der durch diesen Betrug entsteht, auf rund 1,3 Milliarden Dollar. «Click Fraud» sei damit ein ernsthaftes Problem für die Geschäftsmodelle der großen Suchmaschinen. Googles Schritt, Werbung nicht mehr nur nach Klicks abzurechnen, wurde schon als mögliche Reaktion auf diese Gefahr gesehen. Rund 400 Werbetreibende hat Outsell für seine Studie befragt. Rund 27 Prozent haben ihre Aktivitäten im Bereich der Klick-Werbung bereits heruntergefahren, im Schnitt um 33 Prozent. Etwa 16 Prozent haben die Online-Werbung sogar vollständig gestoppt und weitere zehn Prozent wollen ihre Budgets kürzen.
Im Schnitt kalkulieren die Werbetreibenden, dass 14,6 Prozent der berechneten Klicks auf Klick-Betrug zurückgehen. Das entspricht einem Volumen von rund 800 Millionen US-Dollar anhand der Zahlen von 2005. 500 Millionen Dollar gehen den Werbe-Plattformen dadurch verloren, dass Unternehmen gar keine Klick-Werbung mehr schalten. (nz/Golem.de)