29. Jun 2006 16:49, ergänzt 30. Jun 2006 09:09
Die britische Führerscheinbehörde hat sich von 14 Mitarbeitern getrennt, mehr als 100 wurden abgemahnt. Sie hatten über ihre Dienst-Accounts Porno-Bilder verschickt.
Wie die News-Website «The Register» berichtet, erhielten weitere 101 Mitarbeiter eine formelle Rüge und sind zwei Jahre lang von allen Beförderungen ausgeschlossen. «Der Grund, aus dem einige Mitarbeiter entlassen wurden und andere lediglich abgemahnt, lag in den Bildern selbst begründet», begründete die Behörde ihre Vorgehensweise. «Alle Angestellten hatten Bilder aus dem Amt gemailt, aber es war die Art der Abbildungen, die über die Strafen entschieden hat.» Die Mails an sich seien schon ein direkter Verstoß gegen die Regeln der Behörde gewesen.Für das Amt ist es schon der zweite Fall, in dem es im Zusammenhang mit Pornografie in die Schlagzeilen gerät. Im vergangenen Jahr war bereits eine Mitarbeiterin entlassen worden, weil sie ein eindeutiges Video über ihr Handy versandt hat – einen Film, in dem sie selbst eine Hauptrolle spielte. Im jetzt öffentlich gewordenen Fall war die Menge der versandten Datei-Anhänge im Lauf der Zeit so groß geworden, dass das Mailsystem der Behörde an die Grenzen seiner Belastbarkeit stieß. (nz)