netzeitung.de14 Entlassungen wegen Porno-Mails

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Schmuddeliges am Arbeitsplatz: Sex-Mails können zum Jobverlust führen (Foto: dpa<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Schmuddeliges am Arbeitsplatz: Sex-Mails können zum Jobverlust führen
Foto: dpa
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Die britische Führerscheinbehörde hat sich von 14 Mitarbeitern getrennt, mehr als 100 wurden abgemahnt. Sie hatten über ihre Dienst-Accounts Porno-Bilder verschickt.

E-Mails mit pornografischen Anhängen haben 14 Angestellte der britischen Behörde für Führerscheine und Fahrzeug-Zulassungen jetzt ihren Arbeitsplatz gekostet. Sie wurden entlassen, weil sie über ihre dienstliche Mail-Adresse die fraglichen Mails an externe Adressaten versandt hatten.

Wie die News-Website «The Register» berichtet, erhielten weitere 101 Mitarbeiter eine formelle Rüge und sind zwei Jahre lang von allen Beförderungen ausgeschlossen. «Der Grund, aus dem einige Mitarbeiter entlassen wurden und andere lediglich abgemahnt, lag in den Bildern selbst begründet», begründete die Behörde ihre Vorgehensweise. «Alle Angestellten hatten Bilder aus dem Amt gemailt, aber es war die Art der Abbildungen, die über die Strafen entschieden hat.» Die Mails an sich seien schon ein direkter Verstoß gegen die Regeln der Behörde gewesen.

Für das Amt ist es schon der zweite Fall, in dem es im Zusammenhang mit Pornografie in die Schlagzeilen gerät. Im vergangenen Jahr war bereits eine Mitarbeiterin entlassen worden, weil sie ein eindeutiges Video über ihr Handy versandt hat – einen Film, in dem sie selbst eine Hauptrolle spielte. Im jetzt öffentlich gewordenen Fall war die Menge der versandten Datei-Anhänge im Lauf der Zeit so groß geworden, dass das Mailsystem der Behörde an die Grenzen seiner Belastbarkeit stieß. (nz)