Sicher schießen mit verschlüsselter Munition
28.06.2006
Herausgeber: netzeitung.de
Und das funktioniert so: Statt durch die Explosion von Schwarzpulver wird die Kugel bei dem Meyerle'schen Verfahren durch eine hochfrequente elektromagnetische Welle aus dem Lauf gedrückt. Die Kugel wiederum ist mit einer Vorrichtung versehen, die sich schon beim Waffenhändler mit einem Passwort versehen lässt.
Gestohlene Munition wäre dadurch schlagartig unbrauchbar, durch den Passwortschutz wäre auch eine gestohlene oder gefundene Waffe nur dann nutzbar, wenn zumindest die Kugel im Lauf dem Schützen gehört und entsprechend kodiert wurde. Denkbar wäre es auch, den Passwortschutz automatisch zu aktivieren, wenn seit dem letzten Schuss eine bestimmte Zeit verstrichen ist so wie bei einem Passwort-geschützten Bildschirmschoner am Computer. (nz)

