26.06.2006
Herausgeber: netzeitung.de
Handys: vor Spamming nicht gefeit
Foto: dpa
Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Ein Brite hat Pornos von sich selbst per Handy an Tausende von Unbekannten geschickt. Seine sexuelle Obsession wurde nun mit Haft bestraft.
Ein Gericht in der walisischen Ortschaft Mold hat einen Briten wegen der zigfachen Verbreitung von pornografischen Aufnahmen von sich selbst zu vier Jahren und drei Monaten Gefängnis verurteilt.
Der 42-jährige Malermeister hatte die insgesamt rund 32.000 Pornos als Text-, Bild- oder Videonachrichten an Handys im ganzen Königreich versandt. Zu den Empfängern zählen auch viele Kinder.
Seine Leidenschaft war dem Mann viel Geld wert. Der Polizei zufolge zahlte der Mobilfunk-Pornograf umgerechnet 36.500 Euro an Gebühren für seine Porno-Spams. Das Gericht verbot dem Mann künftig den Besitz von Handys, mit denen Bilder oder Videos gesendet werden können. (nz)