Deutsche sind genervt von Arbeits-E-Mails
23.06.2006
Herausgeber: netzeitung.de
Zu Boykotten kommt es trotzdem kaum: Mehr als die Hälfte aller Befragten gab sogar an, berufliche E-Mails auch noch privat nach Feierabend und am Wochenende zu lesen, ein gutes Viertel lässt alles stehen und liegen, wenn der kleine Briefumschlag in der Bildschirmecke auftaucht. Und das, obwohl ein gutes Drittel der Befragten der Ansicht ist, dass die Belastung durch die Mails zugenommen hat.
Der von dem Magazin befragte Wirtschaftspsychologe Roman Soucek rät den genervten Angestellten dazu, wieder mehr zu telefonieren und aufs Mailen zu verzichten. Seine Begründung: Ein Großteil aller E-Mails sei unsauber und missverständlich verfasst. Wie jeder Büroangestellte aus eigener Erfahrung weiß: Oft mailt man mehrfach hin und her, bis die Missverständnisse ausgeräumt sind. TNS Emnid befragte für die Studie 1005 Deutsche über 14 Jahren. (nz)

