netzeitung.deNasa-Hacker berichtet von Ufo-Beweisen

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Berichte über Ufo-Sichtungen - hier angeblich erstellt vom britischen Militär (Foto: Screenshot: NZ<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Berichte über Ufo-Sichtungen - hier angeblich erstellt vom britischen Militär
Foto: Screenshot: NZ
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Weil er in Computer der Nasa eingedrungen ist, wollen die USA den Hacker Gary McKinnon vor Gericht bringen. Der gab jetzt ein Interview - und berichtet von außerirdischen Offizieren beim US-Militär.

Gary McKinnon ist der Mann, dem es im Jahr 2001 gelungen war, sich in das Computersystem des US-Verteidigungsministeriums und das der Weltraumbehörde Nasa zu hacken. Nach seiner Festnahme behauptete der Brite, in er sei nur deshalb eingedrungen, um zu beweisen, dass es Ufos und außerirdisches Leben gebe – und dass das US-Militär mit Außerirdischen Umgang pflege.

Derzeit läuft ein Auslieferungsverfahren gegen McKinnon, der inzwischen wieder auf freiem Fuß ist - die britischen Behörden sehen keine Handhabe gegen ihn, weil er in ausländische Rechner eingedrungen sei. In den USA drohen ihm bis zu 70 Jahren Haft und eine Geldstrafe von bis zu zwei Millionen Dollar. Das US-Magazin «Wired», das sich mit Computern, der Netzwelt und deren philosophischem Überbau beschäftigt, hat dem Hacker jetzt Gelegenheit gegeben, seine Sicht der Dinge in einem Interview darzustellen.

Natürlich habe er in den Rechnern Beweise für die Existenz von Ufos gefunden, behauptet McKinnon in dem Gespräch: «Sie hatten große Bilder in hoher Auflösung.» Allerdings: «Meine 56k-Modemverbindung war zu langsam, um eins der Bilder herunterzuladen.» Da er aber Kontrolle über den Desktop des Nasa-Rechners gehabt habe, sei es ihm gelungen eins der Bilder so zu komprimieren, dass er es sich auch über die langsame Verbindung ansehen konnte: «Es war ein zigarrenförmiges, silbriges Objekt», das keine sichtbaren Nähte gehabt habe.

Excel-Datei mit außerirdischen Namen
Offenbar sei das Bild aber von einem Satelliten aufgenommen worden, meinte McKinnon. Er habe versucht, einen Screenshot zu machen, aber – leider, leider: «In meinem Moment des Triumphs hat jemand bei der Nasa bemerkt, was ich gerade machte, und die Verbindung wurde unterbrochen.»

Das ist aber nicht alles, was McKinnon auf den Rechnern entdeckt haben will: «Ich habe außerdem Zugang zu Excel-Tabellen bekommen. Eine trug den Titel 'außerirdische Offiziere'. Sie enthielt die Namen und Dienstgrade von Personal der US-Airforce, das nirgendwo sonst registriert war.» An anderer Stelle habe es Aussagen von Luftfahrt-Personal gegeben, das darüber berichtet habe, wie man Technologie, die in Ufos gefunden worden sei, nachgebaut und für eigene Zwecke verwendet wurde. Aufnahmen, auf denen sich die außerirdischen Spuren erkennen ließen, seien routinemäßig von Grafikern retuschiert worden.

Keinesfalls jedenfalls habe er sich die Ufo-Geschichte nur deshalb ausgedacht, um den wahren Zweck seiner Einbrüche zu verbergen, versicherte der Hacker: «Wenn es mir nur um ein Ablenkungsmanöver gegangen wäre, dann hätte ich mir dazu nicht die Ufologie ausgesucht – denn damit setze ich mich ja dem Spott aus.» (nz)