Vista: Letzte Geheimnisse gelüftet:
Microsoft gibt Vista-Anforderungen bekannt
19. Mai 2006 15:47, ergänzt 16:09
 |  Windows Vista | Foto: microsoft.com |
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Windows Vista wird nicht auf allen PCs laufen. Microsoft gab jetzt bekannt, welche Hardware für das neue Betriebssystem benötigt wird.
Microsoft informiert ab sofort über die Hardware-Voraussetzungen für den Windows-XP-Nachfolger Vista. Erste Details hatte das Unternehmen bereits im September 2005 enthüllt. Zum Teil werden diese Voraussetzungen nun aber nach unten korrigiert, so dass PCs weniger leistungsfähig sein müssen als bisher angenommen, um unter dem neuen Betriebssystem zu laufen.
Mit und ohne Aero
Microsoft unterscheidet zwischen zwei Anwendungsfällen für Vista: mit der neuen Aero-Bedienoberfläche – was leistungsfähigere Hardware nötig macht – und ohne sie. Nach Angaben des Herstellers genügen für «Windows Vista Home Basic» ohne Aero-Oberfläche ein Prozessor mit 800 Megahertz, 512 Megabyte Arbeitsspeicher und eine beliebige DirectX-9-fähige Grafikkarte.Derartige PCs bezeichnet Microsoft als «Windows Vista Capable» und will dafür sorgen, dass solche Systeme ab sofort entsprechend gekennzeichnet werden. Dadurch sollen Kunden informiert werden, ob ihr PC für den Windows-XP-Nachfolger geeignet ist. Am «Windows Vista Capable»-Programm beteiligen sich nach Microsoft-Angaben Hardware-Hersteller wie Acer, Dell, Fujitsu, Gateway, HP, Lenovo, NEC, Sony oder Toshiba.
Capable oder Premium Ready
Allerdings bezieht sich diese Klassifizierung nur auf die Grundfunktionen des Betriebssystems. Dies könnte so manchen Vista-Käufer verärgern, wenn er merkt, dass sie nicht bedeutet, dass ein PC alle Möglichkeiten des neuen Betriebssystems unterstützt. Dies decken erst die Hardware-Anforderungen ab, die für «Windows Vista Premium Ready»-Systeme gelten.Diese Einordnung erhalten PCs, in denen ein Prozessor mit einer Taktrate von mindestens einem Gigahertz, ein Gigabyte Hauptspeicher und eine Aero-fähige Grafikkarte mit mindestens 128 Megabyte Speicher stecken. Die Festplatte muss mindestens 40 Gigabyte groß und auf ihr müssen noch 15 Gigabyte Speicherplatz frei sein.
Hilfe im Netz
Weitere Informationen liefert die neu gestartete Microsoft-Website «Windows Vista Get Ready», auf der sich auch Software-Tools zur Umstellung auf Windows Vista finden. Für Endkunden wird Windows Vista ab Anfang 2007 zu haben sein, während Unternehmenskunden schon Ende 2006 die neue Version erhalten. Um den Starttermin von Windows Vista gab es jüngst noch Debatten, denn die Marktforscher von Gartner erwarten, dass sich Windows Vista abermals nach hinten verschieben wird. (nz/ Golem.de)