netzeitung.deTote Hosen verklagen Jamba

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Zu selten als Klingelton: Campino von den Toten Hosen (Foto: dpa<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Zu selten als Klingelton: Campino von den Toten Hosen
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Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Der Klingelton-Anbieter soll den Punkrockern eine Million Euro zahlen. Angeblich hat dieser einen Song der Düsseldorfer nicht genug beworben.

Die Toten Hosen haben gegen den Klingelton-Anbieter Jamba Klage eingereicht. Es geht um eine Million Euro und den Song «Ich bin die Sehnsucht in dir» aus dem aktuellen Album «Zurück zum Glück».

Das Management der Toten Hosen hat im Herbst 2004 einen Vertrag mit Jamba abgeschlossen, der es Hosen-Fans erlaubt, aktuelle Hits der Band aus dem Internet aufs Handy zu laden. Im Gegenzug dazu sollte «Sehnsucht» in 150 Werbespots beworben werden. Das allerdings sei nicht passiert.

Nach Informationen der «Westdeutschen Zeitung» werfen Sänger Campino und seine Bandkollegen dem Klingelton-Anbieter Vertragsbruch vor, weil nur 50 Werbespots ausgestrahlt worden seien. Die Toten Hosen machen die wenigen Spots dafür verantwortlich, dass das Lied lediglich 4000 mal fürs Handy geladen wurde. Einen eventuellen Schadensersatz von Jamba will die Band vollständig an ein soziales Projekt spenden.

Vertrag ist Vertrag
Gegenüber der «Westdeutschen Zeitung» bestätigte Hosen-Manager Jochen Hülder die eingereichte Klage: «Wir fordern, dass Jamba seinen Vertrag aus dem Jahr 2004 erfüllt.» Zwar habe der Hype um Klingeltöne fürs Handy in den letzten zwei Jahren wieder etwas abgenommen, dennoch habe Jamba gegen mehrere Vertragspunkte verstoßen. (nz)