netzeitung.deProgrammiersprache für jedermann von IBM

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Programmiersprache Screenshot: NZ (Screenshot: NZ<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

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Screenshot: NZ
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Der Computerkonzern IBM arbeitet an einer neuen Programmiersprache, die auch Manager verstehen sollen. Mit «QEDwiki» lassen sich künftig ganze Web-Anwendungen «zusammenklicken».

Der «Web 2.0»-Trend erreicht auch IBM: Der Computerkonzern hat am Mittwoch auf einer Entwicklerkonferenz eine neue Technologie vorgestellt, mit der sich Internet-Anwendungen auch von Laien erstellen lassen sollen.

«QEDwiki» («quick and easily done wiki») genannt, basiert die neue Programmiersprache auf der bekannten Web-Technik des Wiki, das von seinen Nutzern selbst gefüllt werden kann. Im Gegensatz zu reinen Inhalteplattformen wie der «Wikipedia» kann «QEDwiki» laut IBM aber mehr: Mit Hilfe weniger Mausklicks soll man sich damit auch ganze Anwendungen zusammenstellen können.

Dazu stellt IBM verschiedene Module bereit, aus denen man sich dann bedienen kann. Derzeit setzt «QEDwiki» allerdings vor allem auf bereits verfügbare Web-Dienste wie Wetterinformationen oder Börsendaten. «QEDwiki» soll sich später aber auch mit Geschäftszahlen füttern lassen, wozu Schnittstellen wie RSS oder Atom bereitstehen. Aktuell lässt IBM die Technik von Firmenkunden testen.

«QEDwiki» nutzt ähnliche Ansätze wie andere «Web 2.0»-Modelle, soll sich allerdings leichter bedienen lassen. So kann man schon heute bestehende Dienste wie «Google Maps» mit anderen Internet-Angeboten vermischen - Programmierkenntnisse sind dazu aber noch erforderlich. «QEDwiki» solle das ändern, so IBM.


Für das Web ediert von Ben Schwan