Diese Angaben hat eHarmony allerdings nicht gelten lassen. Die Begründung: Die Nutzervorschriften der Partnerbörse schreiben vor, dass sich die Teilnehmer nicht in einer festen Beziehung befinden dürfen. «Nur wenige Leute würden für eine Verabredung sogar vor Gericht gehen», sagte Claassen am Freitag, nachdem er seine Klage eingereicht hatte, in der er vom Unternehmen 12.000 Dollar Schadenersatz verlangt.Claassen wirft eHarmony vor, ihn aufgrund seines noch bestehenden Eheverhältnisses zu diskriminieren. Bereits im Mai vergangenen Jahres hatte Claassen sich von seiner Frau getrennt und erwartet in etwa zwei Monaten die offizielle Bestätigung der Scheidung. «Wenn es nach mir ginge, dann wäre ich längst geschieden», betonte der 36-jährige Jurist. Sein emotionaler Zustand stimme definitiv nicht mit seinem rechtlichen Status als Ehemann überein. (nz)