Die Mängel an den Regierungsnetzwerken zeigen schon lange konkrete Auswirkungen. Nach Informationen des IT-Security-Dienstleisters SANS wurden Systeme von Ministerien während der vergangenen Jahre mehrfach erfolgreich von Hackern und Viren attackiert. SANS-Forschungsleiter Allan Paller macht vor allem die unzureichende Überwachung der öffentlichen Computernetze und die fehlende Aktualisierung von Sicherheits-Software dafür verantwortlich.Der Grund hierfür sei wiederum eine falsche Verwendung der zur Verfügungen stehenden Gelder und Mitarbeiter: Es würden zu viel Ressourcen für die Dokumentation der Systeme verschwendet, statt sie für Wartung und Sicherheitstests zu verwenden, so Paller. (nz)