netzeitung.deUmsätze mit Videospielen brechen ein

 Herausgeber: netzeitung.de

Halo für die Xbox (Foto: dpa<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Halo für die Xbox
Foto: dpa
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Sinkende Verkaufszahlen machen der Videospielbranche zu schaffen. Schuld sind laut einer Studie die neusten Konsolen von Microsoft, Sony und Nintendo.

Die Marktforschungsgruppe NPD Funworld verzeichnet in ihrer neusten Studie vom Freitag Einbrüche in den Verkäufen von Videospiele. Im Februar diesen Jahres sei mit 350 Millionen Dollar elf Prozent weniger Umsatz gemacht worden als im Vorjahr. Die Verfasser der Analyse sehen den Grund für den Rückgang des Geschäfts im bereits begonnenen Generationswechsel auf dem Konsolenmarkt.
Warten auf die neuen Konsolen
So seien vor allem der Mangel an Xbox360-Konsolen sowie die für Ende des Jahres erwarteten neuen Konsolen, die Playstation 3 von Sony und die Nintendo Revolution dafür verantwortlich, dass weniger Spiele für die alten Geräte wie die Playstation 3 verkauft würden. Viele Besitzer solcher Konsolen wollten nicht mehr in bald überholte Technologie investieren. Die Umsätze gingen in diesem Bereich um 33 Prozent zurück.
Weiter Xbox 360-Knappheit
Insgesamt waren die schon auf dem Markt vorhandenen Konsolen der nächsten Generation, also die Xbox 360, die PSP von Sony und Nintendo DS mit 95 Millionen Dollar bereits für fast ein Viertel der Verkäufe verantwortlich gewesen. NPD Funworld erwartet für die nächsten Monate keine Besserung auf dem Markt, zumal man davon ausgeht, dass die Lieferschwierigkeiten der Xbox 360 bis Mitte April anhalten werden.

Eine zweite, fast zeitgleich erschienene Studie des Investment-Hauses Wedbush Morgan kommt zu ähnlichen Ergebnissen und sieht Spieleherstellerr Electronic Arts mit monatlichen Einnahmen in Höhe von 85 Millionen Dollar nach wie vor als Marktführer. (nz)