netzeitung.deChina bezichtigt Online-Reporter der Subversion

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HRIC berichtete über die Festnahme eines Journalisten in China screenshot: nz (screenshot: nz<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe HRIC berichtete über die Festnahme eines Journalisten in China screenshot: nz
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Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Die Behörden in China haben gegen unerwünschte Texte im Internet rigoros durchgegriffen. Der Verfasser ist nun wegen Subversion angeklagt worden.

In China ist ein chinesischer Journalist wegen der Veröffentlichung staatsgefährdender Texte im Internet festgenommen und angeklagt worden. Das berichtete die in New York ansässige Menschenrechtsorganisation Human Rights in China (HRIC).

Die Anklage bezieht sich auf im Internet veröffentlichte Texte des Journalisten, in denen dieser kritisch über die Armut der Menschen in den ländlichen Regionen Chinas berichtet hatte.

Mit dem Bericht über die Anklage gegen den Journalisten Li, der für die chinesische Zeitung «Bijie» in der Provinz Guizhou gearbeitet hatte widersprach die HRIC vorangegangenen Darstellungen der chinesischen Behörden. Diese hatten zuvor versichert, dass niemand wegen Veröffentlichungen im Internet festgenommen werde.

In einem Interview mit der chinesischen Zeitung «Bijie Ribao» habe Yualongs Frau bereits Ende Februar über den Vorfall gesprochen, wie Medien vor rund einer Woche berichteten. Demnach sitze der Reporter bereits seit einem halben Jahr in Untersuchungshaft und dürfe keinen Besuch von seiner Familie empfangen. (nz)