Für Brown wurde der Blog, den er über den öffentlichen Internetzugang der städtischen Bibliothek ins Leben rief, ein Ort, an dem er über seine eigenen Situation reflektieren konnte. Er schreibt dort über die täglichen Beschwerlichkeiten, seine Schuldgefühle und seine Depressionen. Für ihn, meint Brown, sei das Bloggen eine Art Therapie.Mit seinem Blog aus der Perspektive eines Obdachlosen hat Brown Pionierarbeit geleistet. Bisher gibt es nur wenige Blogs, die sich mit dem Leben auf der Straße beschäftigen. Die meisten Blogs zu diesem Thema sind aus der Sicht der Helfenden und nicht von Betroffenen selbst geschrieben.