netzeitung.deBritische Netzbetreiber bieten Handy-Verfolgung

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Frau mit Handy (Foto: dpa<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Frau mit Handy
Foto: dpa
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Mobiltelefone geben kontinuierlich Signale ab. Schon bieten Unternehmen eine Service, der für Kunden Handynutzer aufspürt.

Das Handy ist ein Ortungsgerät. Das Signal kann gesucht und gefunden werden, aber nicht immer sind die Nutznießer der neuen Technologie nur Familie oder Freunde.

Britische Mobilfunk-Betreiber bieten nun an, Handys beliebiger Nutzer zu finden - vorausgesetzt, die erklären sich einverstanden. So können Eltern ihre Kinder orten und Chefs das Firmenhandy ihrer Angestellten.

Auch Freunde können den Service nutzen, um sich gegenseitig zu finden. Vorausgesetzt ist lediglich, dass der Gesuchte damit einverstanden ist. Dann kann sogar der gesamte Weg, den ein Handy im Laufe eines Tages zurücklegt, eingesehen werden.

Zuvor muss die Identität des «Verfolgers» per Kreditkarte überprüft werden, dann wird per SMS die Warnung an den Telefoninhaber gesendet und dessen Einverständniserklärung eingeholt. Dieses Sicherheitsnetz ist relativ grobmaschig, schließlich ist es nicht schwer, jemandem kurzzeitig das Handy zu entwenden und die Bestätigungsnachricht zu verschicken.

Nachrichten nur alle paar Tage
Deshalb hat die Vereinigung «Mobile Broadband Group» eine freiwillige Vereinbarung entwickelt, den sie den Unternehmen in Großbritannien, die die Ortssuche anbieten, nahe legen, zu verwenden. Kinder und Jugendliche undter 16 Jahrne sollen demnach nicht überwacht werdne dürfen. Außerdem sollen Handy-Nutzer in regelmäßigen Abständen über die Überwachung informiert werden. (nz)