«MySpace» in der Kritik
22.02.2006
Herausgeber: netzeitung.de
Außerdem machen weitere Horrorgeschichten die Runde - so sollen ältere Jungen junge Frauen vergewaltigt haben und der Mord an einer 14-Jährigen in New Jersey soll unmittelbar mit ihren «MySpace»-Aktivitäten zu tun haben.
Der Dienst reagierte, indem er seine Sicherheitseinstellungen verbesserte. So können die Profile von Jugendlichen unter 18 nur noch von ihren als solche gekennzeichneten «Freunden» angesehen werden. Unter 14-Jährige will «MySpace» sowieso nicht auf seine Seite lassen, kann gefälschte Geburtsdaten allerdings nicht kontrollieren. Weibliche «MySpace»-Mitglieder sind derweil mit ihren online gestellten Fotos nicht sehr zurückhaltend: Um innerhalb des «Freundesnetzwerkes» höhere Popularitätswerte zu erlangen, stellen sie sich oft aufreizend dar, obwohl davor explizit gewarnt wird.
Seit dieser Woche kämpft «MySpace» auch noch mit ganz anderen Angreifern: Eine gezielte «Phishing»-Aktion soll bis zu 7500 Accounts samt Passwörtern offengelegt haben. Eine Liste mit diesen Daten kursierte im Internet - so konnten Unbefugte Zugriff auf die Nutzerdaten von Fremden erhalten.
Für das Web ediert von Ben Schwan

