Die US-Regierung dürfe jedoch kein Gesetz erlassen, dass Geschäfte mit Ländern verbiete, die «andere Standards» hätten, so Gates. Er verglich die chinesischen Zensurbestimmungen mit Gesetzen in Deutschland: «Deutschland verbietet Nazi-Äußerungen - die US-Verfassung erlaubt so etwas aber. Sollte ich also Geschäfte in Deutschland machen?»Zugleich wehrte sich Gates gegen Vorwürfe, Microsoft betreibe in China Selbstzensur, weil deren Tochterfirma MSN dort Blogs von chinesischen Dissidenten gelöscht habe. «Das ist keine Selbstzensur. Wir sind dort Anweisungen gefolgt, einmal oder zweimal.» (nz)