Erste Lücken im neuen Internet Explorer
03.02.2006
Herausgeber: netzeitung.de
Seit Dienstag ist die lange erwartete neue Version des Microsoft-Browsers Internet Explorer (IE) erstmals in einer öffentlichen Vorabvariante («Beta 2 Preview») erhältlich. Doch die als kostenloser Internet-Download verteilte Software scheint noch nicht sehr stabil zu sein - im Internet kursieren bereits zahlreiche Berichte zu Inkompatibilitäten und anderen Fehlern.
Laut Internet-Berichten ist McAfee nicht die einzige Software, die Probleme mit dem neuen Microsoft-Browser hat. So soll sich IE7 auf Systemen mit bestimmten Anti-Viren- und Anti-Spyware-Programmen gar nicht installieren lassen. Das entbehrt nicht einer gewissen Ironie, immerhin gehören zu den neuen Funktionen von IE7 laut Microsoft unter anderem deutlich verbesserte Sicherheitsfunktionen.
Preview- und Beta-Versionen wie die aktuelle des neuen Internet Explorers sind noch nicht komplett fertiggestellt und enthalten Fehler; auch Microsoft warnt die Nutzer vor dem Download davor. Dennoch könnten zu viele bereits jetzt auftauchende «Bugs» das Image des Internet Explorers weiter schädigen, gilt die Software doch in der aktuellen Version 6 als vergleichsweise unsicher. Zahlreiche Nutzer sind daher auf die Open-Source-Alternative Firefox gewechselt; auch deshalb arbeitet Microsoft an IE7, um Marktanteile gut zu machen.
Für das Web ediert von Ben Schwan

