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Erste Lücken im neuen Internet Explorer

03. Feb 2006 18:41
Der neue Internet-Explorer 7.
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Erst wenige Tage bietet Microsoft eine Vorabversion des neuen Internet Explorer 7 an. Doch bereits jetzt wurden erste Fehler und Sicherheitslücken in der Software gefunden.


Seit Dienstag ist die lange erwartete neue Version des Microsoft-Browsers Internet Explorer (IE) erstmals in einer öffentlichen Vorabvariante («Beta 2 Preview») erhältlich. Doch die als kostenloser Internet-Download verteilte Software scheint noch nicht sehr stabil zu sein - im Internet kursieren bereits zahlreiche Berichte zu Inkompatibilitäten und anderen Fehlern.

McAfee läuft nicht

So soll IE7 ausgerechnet Probleme mit Sicherheitssoftware verursachen; dazu gehört unter anderem die populäre «McAfee»-Serie. Nutzer berichten, dass nach der Installation des neuen Browsers Fenster der McAfee Internet Security Suite nicht mehr lesbar waren. Auch eine Neuinstallation soll keine Abhilfe schaffen, Internet Explorer 7 und McAfee scheinen inkompatibel zu sein. Von Microsoft hieß es im offiziellen «IE Team Blog» nur, das Problem sei bereits «bekannt» und werde «in einer der nächsten Versionen» von IE7 behoben.

Laut Internet-Berichten ist McAfee nicht die einzige Software, die Probleme mit dem neuen Microsoft-Browser hat. So soll sich IE7 auf Systemen mit bestimmten Anti-Viren- und Anti-Spyware-Programmen gar nicht installieren lassen. Das entbehrt nicht einer gewissen Ironie, immerhin gehören zu den neuen Funktionen von IE7 laut Microsoft unter anderem deutlich verbesserte Sicherheitsfunktionen.

Absturz aus dem Web

Allerdings scheint der neue Browser bereits jetzt Sicherheitslücken zu enthalten: Eine speziell veränderte Web-Seite kann IE7 zum Absturz bringen und theoretisch auch Internet-Zugriff auf den PC des Nutzers ermöglichen, wie ein Sicherheitsexperte herausgefunden haben will. Zumindest den Absturz konnte Microsoft bereits nachvollziehen, hält das Problem aber nicht für kritisch.

Preview- und Beta-Versionen wie die aktuelle des neuen Internet Explorers sind noch nicht komplett fertiggestellt und enthalten Fehler; auch Microsoft warnt die Nutzer vor dem Download davor. Dennoch könnten zu viele bereits jetzt auftauchende «Bugs» das Image des Internet Explorers weiter schädigen, gilt die Software doch in der aktuellen Version 6 als vergleichsweise unsicher. Zahlreiche Nutzer sind daher auf die Open-Source-Alternative Firefox gewechselt; auch deshalb arbeitet Microsoft an IE7, um Marktanteile gut zu machen.

 
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