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Apple wegen Lautstärke des iPod verklagt

02. Feb 2006 09:00
iPod
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Apples Musik-Player iPod kann Hörschaden hervorrufen, findet ein Mann im Bundesstaat Louisiana. Er hat nun Klage eingereicht, weil er sich nicht ausreichend vor dem Gerät gewarnt fühlt.

Ein Mann aus dem US-Bundesstaat Louisiana fordert Schadenersatz vom Computerhersteller Apple wegen der Lautstärke des Musik-Players iPod. John Kiel Patterson hat jedoch nicht etwa selbst einen Hörschaden erlitten, er findet lediglich, Apple verkaufe ein fehlerhaftes Produkt.

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  • Sein Anwalt Steve Berman reichte am Dienstag eine entsprechende Klage beim Bezirksgericht im kalifornischen San Jose ein. Er sagte, der iPod könne eine Lautstärke von mehr als 115 Dezibel erreichen, was bereits bei einer Nutzung von 28 Sekunden täglich zu Hörschäden führen könne.

    «Das Gesetz ist eindeutig»

    Es gehe nicht darum, ob sein Mandat bereits einen Hörschande erlitten habe. «Er hat ein fehlerhaftes Produkt gekauft, und das Gesetz ist das ziemlich eindeutig: Wer ein fehlerhaftes Produkt verkauft, muss es reparieren.» Patterson will Schadensersatz und technische Verbesserungen am iPod erreichen.

    Patterson will zudem erreichen, dass Apple deutlichere Warnhinweise am iPod anbringt. Apple legt derzeit jedem iPod bereits eine Warnung bei, dass bei voller Lautstärke dauerhafte Hörschäden eintreten können.

    Probleme auch in Frankreich

    In Frankreich hatte Apple das Gerät bereits vorübergehend vom Markt nehmen müssen, um sie so einzustellen, dass keine Lautstärke von mehr als 100 Dezibel erreicht werden kann. Experten sind der Ansicht, dass iPods nicht gefährlicher sind als andere mit Kopfhörern ausgerüstete tragbare Musikgeräte auch.

    Sollte Patterson den Prozess gewinnen, könnten auf Apple hohe Forderungen zukommen - der Konzern hat seit 2001 mehr als 42 Millionen iPods verkauft, allein 14 Millionen im vergangenen Quartal. Apple wollte sich zu der Klage nicht äußern. (nz)

     
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