Spammer muss Rekordsumme an AOL zahlen
27.01.2006
Herausgeber: netzeitung.de
Bezirksrichter Claude Hilton sagte in seiner Urteilsbegründung, er verhänge auch deshalb eine so hohe Strafe, weil Smith keine Einsicht gezeigt habe und mehrere Auflagen des Gerichtes missachtet habe.
Dessen Anwälte hatten auf die Klage von AOL zunächst geantwortet, ihr Mandat tue nichts Falsches. Zugleich zweifelten sie die Rechtmäßigkeit des Spam-Verbots an.
Für Provider entstehen durch Spam, der mehr als 80 Prozent des gesamten Mail-Verkehers ausmacht, hohe Kosten. AOL hat deshalb eine Reihe von Spammern verklagt - und hat nach eigneen Angaben bereits mehr als 30 Prozesse gewonnen. (nz)

