Zehntausende Anzeigen wegen Datei-Tauschbörsen
26.01.2006
Herausgeber: netzeitung.de
Aufgegeben wurden die Anzeigen von einer Anwaltskanzlei, die die Rechte betroffener Unternehmen wahrnimmt. Nach den Worten von Hügel sind auch andere Staatsanwaltschaften - etwa in Hamburg und Frankfurt - mit ähnlichen Fällen befasst, allerdings in deutlich geringerem Maß als in Karlsruhe.
Allein das Registrieren der Fälle verursache einen derart großen Aufwand, dass zusätzlich Polizeibeamte dafür eingesetzt würden, so Hügel. 9000 Fälle seien bereits abgearbeitet worden und hätten mit der Einstellung des Verfahrens geendet. Die Generalstaatsanwältin machte aber deutlich, dass die Täter im Wiederholungsfall oder bei Kopien in größerem Umfang mit Geldstrafen wegen Verletzung des Urheberrechts rechnen müssten. (nz)

