24. Jan 2006 17:07
Bei einer Großrazzia gegen Raubkopierer wurde auch der Urheberrechts-Verband GVU durchsucht. Laut Medienberichten haben die Urheberrechtsschützer die Raubkopier-Szene unterstützt.
Bestätigt ist bislang lediglich, dass im Zuge einer Großrazzia gegen Raubkopierer in nahezu allen Bundesländern auch die Hamburger GVU-Geschäftsstelle und die Wohnung eines hochrangigen Mitarbeiters durchsucht wurde.«Heise Online» berichtet, es habe bereits vor geraumer Zeit Hinweise eines GVU-nahen Informanten gegeben, die von einer zweiten Quelle bestätigt worden seien. Demnach soll die GVU mindestens einen Administrator eines zentralen Austausch-Servers der Raubkopierer-Szene regelmäßig bezahlt und Hardware gestellt haben. Auf diese Weise sei sie an Protokoll-Dateien und damit an IP-Adressen derjenigen gekommen, die auf den entsprechenden FTP-Server zugriffen.