20. Jan 2006 10:25
Erstmals nimmt ein Weblog die Arbeit der ORF-Redaktion genauer unter die Lupe. Diverse Ungereimtheiten werden dort korrigiert – und vom ORF übernommen.
Das «ORFblog» möchte nach eigenen Angaben seinen Lesern die Möglichkeit geben, Recherchefehler und Fahrlässigkeiten der ORF-Redaktion zu erkennen. In den ersten zwei Tagen konnte die Site über 200.000 Hits verzeichnen, unter anderem auch von der ORF-Redaktion, die die im Blog bemängelten Patzer umgehend korrigierte.In Deutschland gibt es Watchblogs bereits seit Sommer 2004. Nach dem «BILDblog» wird inzwischen auch «Spiegel Online» von Bloggern kritisch begleitet. Wie die Bildblog-Redaktion werden die österreichischen Medienbeobachter nicht konkurrenzfinanziert und hoffen auf die Mithilfe der Leser, denn sie alleine können «nicht jeden Fehler aufdecken». (nz)