16.01.2006
Herausgeber: netzeitung.de
Steve Jobs
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Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Apples surft auf einer Erfolgswelle: Aufgrund guter Mac- und iPod-Verkäufe steigt die Aktie immer weiter. Inzwischen ist das Unternehmen wertvoller als der PC-Riese Dell.
Apple-Chef Steve Jobs hatte in der vergangenen Woche allen Grund zur Freude: Nach der Ankündigung der ersten Mac-Rechner mit Intel-Chips stieg die Aktie seines Unternehmens nochmals weiter in die Höhe, während Börsenanalysten ihre Kursziele hochschraubten.
Heute: RekordwerteDas Papier überschritt bereits in den vergangenen Monaten regelmäßig neue Rekordwerte. Besonders schön für Jobs: Seit Ende letzter Woche ist Apple sogar wertvoller als PC-Konkurrent Dell, obwohl der doch deutlich mehr Umsatz macht.
Seiner Freude verlieh Jobs auch gegenüber seinen Mitarbeitern Ausdruck: Wie die «New York Times» berichtet, verschickte er eine E-Mail, die dieses Faktum unterstrich: «Michael Dell kann die Zukunft doch nicht vorhersagen. Nachdem die Börse heute geschlossen hat, ist Apple mehr wert als Dell.»
Dell: «Apple dichtmachen»Jobs nahm Bezug auf eine Aussage des Dell-Gründers, die dieser 1997 kurz nach Jobs' Rückkehr zu Apple gemacht hatte: «Wenn es nach mir ginge, würde ich die Firma dichtmachen und das Geld an die Aktieninhaber verteilen.» Dell ist Apple gegenüber inzwischen allerdings vorsichtiger: So sagte er im vergangenen Sommer, er könne sich vorstellen, das Apple-Betriebssystem Mac OS X mit Dell-Rechnern zu verkaufen - seit Apples Intel-Umstieg ist dies technisch theoretisch möglich.
Ein anderes Ziel hat Steve Jobs allerdings noch nicht erreicht: Er ist persönlich noch nicht so reich wie Dell. Während dieser laut «Forbes» über 14,2 Milliarden Dollar «Net Worth» verfügt, hat Jobs mit seinem Aktien-Besitz an Apple und dem Trickfilmstudio Pixar nur rund 4,2 Milliarden Dollar. Allerdings können sowohl Dell als auch Jobs diese Aktien nicht sehr leicht zu Geld machen, weil dann der Kurs abrutschen würde.