netzeitung.deHunderte wollen mit Pixeln Geld verdienen

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Sexypixelhomepage (Foto: nz<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Sexypixelhomepage
Foto: nz
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Der Brite Alex Tew wurde durch den Verkauf einzelner Pixel seiner Homepage zum Millionär. Inzwischen gibt es viele Nachahmer - mit mehr und weniger kreativen Ideen.

Der britische Student Alex Tew hat es geschafft: Am Mittwoch versteigerte er die letzten Pixel auf seiner «Milliondollarhomepage». Innerhalb von vier Monaten hat er eine Million Pixel zum Preis von jeweils einem Dollar an interessierte Werbekunden verkauft, die dort ihre eigenen Websites verlinken können.

Die Idee ist so einfach, dass viele Webprogrammierer verblüfft waren. Einige versuchen nun, es Tew nachzumachen. Viele kopierten einfach das Konzept Tews und stellen Pixel-Webpages mit Namen wie «Millionquarterwebpage» oder «Millionpixelpage» ins Internet. Erstere ist die derzeit erfolgreichste Nachahmerseite, mehr als 330.000 Pixel zum Preis von 24 Cent sind bereits verkauft.

Einige hundert weitere Tew-Nachahmer versuchen ebenfalls an den Erfolg anzuknüpfen, jedoch bislang weitgehend erfolglos. Schließlich lebt das Konzept von der Aufmerksamkeit, und die nimmt mit der steigenden Zahl der Webpages rapide ab.

Einige neue Konzepte
Andere versuchen deshalb bereits, mit neuen Konzepten mehr Besucher für ihre Seiten zu generieren. Die Website «Sexypixelhomepage» setzt beispielsweise auf Pornowerbung, die Site «Pixelgiveaway» gibt einen Teil ihrer Pixel kostenlos ab, um mehr Nutzer zum Besuch zu bewegen.

Die Website «1000Tags» versucht sogar, die bei Bloggern populäre Verschlagwortung zu nutzen, um Geld zu machen. Auf der Internet-Seite werden Schlagworte verkauft: Umso mehr ein Kunde zahlt, desto größer ist das Schlagwort, dass er auf die Seite setzen kann.

Alle diese Websites aber haben eines gemeinsam. Sie wollen mit dem Verkauf von Werbe-Links Geld machen.

Tew geht davon aus, dass sein Konzept den Werbemarkt bereits jetzt verändert hat. Mit dem Verkauf von Mini-Werbeplätzen lasse sich womöglich in Zukunft im Internet viel Geld machen, sagt er. «Das Fazit ist meiner Meinung nach, dass die Konsumenten gute Ideen honorieren», so Tew. «Aber statt nur zu kopieren, sollten die Leute besser anfangen, sich neue Sachen einfallen zu lassen.»