Erst Ende Dezember hatten die serbischen Behörden Mobtel die Sendelizenz in Serbien entzogen. Grund für den Streit war, dass das Unternehmen einen Vertrag mit einem umstrittenen kosovarischen Geschäftsmann abgeschlossen hatte. In Serbien läuft der Mobtel-Betrieb allerdings noch weiter. Dort hat sich inzwischen auch die österreichische Regierung in den Streit eingeschaltet, weil drei österreichische Investoren Anteile an Mobtel besitzen. Österreichs Vizekanzler Hubert Gorbach (BZÖ) kritisierte, es handele sich um eine «enorme Verletzung österreichischer Wirtschaftsinteressen». (nz)