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Heidi Klum mag keine Blogeinträge

02. Jan 2006 14:45, ergänzt 16:40
Der Eintrag im
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Wer in seinem Weblog über Heidi Klum schreibt, sollte vorsichtig sein. Ein Blogger bekam unerwartet Post von ihrem Vater.

Blogger Patrick Breitenbach hat ein ungewöhnliches Problem: In einer Mail fordert ihn Heidi Klums Vater auf, aus seinem Weblog «Werbeblogger» eine Seite zu entfernen, die in der URL den Namen seiner Tochter enthält. Außerdem forderte Günther Klum, er solle «die Werbung mit dem Namen Heidi Klum einstellen».

Klum beruft sich laut Breitenbach in der Mail darauf, dass der Name «Heidi Klum» gesetzlich geschützt sei - und forderte Breitenbach auf, den Link bis zum heutigen Montag zu entfernen.

Überschriften werden zu URLs

Breitenbach sagte der Netzeitung, er sei von der Mail völlig überrascht worden. Offenbar habe Heidi Klums Vater die Technik der Weblog-Software nicht ganz verstanden und daraufhin gedacht, er wolle Werbung mit dem Namen in der Webadresse betreiben.

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Tatsächlich verwenden viele Weblog-Systeme die Überschriften der Blogeinträge, um damit eindeutige URLs zu erzeugen, unter denen man die Einträge wieder aufrufen kann. Eben das passierte, nachdem Breitenbach Anfang November einen Eintrag mit dem Titel «Heidi Klum wird McHottie» verfasste - weil diese für ein Fast-Food-Restaurant wirbt.

«Gute Chancen, dass der Beitrag bleibt»

Breitenbach sagte der Netzeitung, er denke überhaupt nicht daran, den Eintrag zu entfernen. «Schon allein aus grundsätzlichen Erwägungen nicht.» Er sieht in seinem Beitrag eine einfache Namensnennung und keine Werbung. «Es gibt gute Chancen, dass der Beitrag bleibt», so Breitenbach.

Klums Vater will die Sache nun von seinen Anwälten klären lassen. Bislang allerdings hat Breitenbach von diesen noch keine offizielle Abmahnung - dafür aber viel Aufmerksamkeit in seinem Blog.


Von Seiten Klums war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten. Eine Sprecherin sagte der Netzeitung, Günther Klum sei derzeit nicht erreichbar.

Am Montagnachmittag erhielt die Netzeitung eine kurze Mail, in der Klum bat, für Breitenbachs Seite nicht indirekt Werbung zu machen - ob die Mail tatsächlich von ihm geschrieben wurde, ist unklar. Seine Sprecherin bestätigte jedoch, dass zumindest die Absenderadresse korrekt ist.

 
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